Berichtsheft

Auszubildende müssen ein Berichtsheft führen. Das ist ein fachlicher Nachweis über die Ausbildung.

Es ist in der Ausbildungsordnung vorgeschrieben. Mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung geben sie das Berichtsheft bei der zuständigen Stelle ab (z.B. IHK oder HWK). Ein regelmäßig geführtes Berichtsheft ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

Die Auszubildenden schreiben in der Regel jede Woche auf, was sie im Betrieb und in der Berufsschule gelernt und erledigt haben. Der ausbildende Betrieb muss seiner Auszubildenden oder seinem Auszubildenden ermöglichen, das Berichtsheft während der Ausbildungszeit zu schreiben – die Ausbilderinnen bzw. Ausbilder sollen darauf achten, dass der Lehrling regelmäßig alles notiert, und die Hefte gemeinsam mit ihm durchsehen. Auszubildende und Ausbildende müssen die Berichtshefte unterzeichnen.

Das Berichtsheft ist eine Kontrolle, sowohl für den ausbildenden Betrieb, als auch für die Auszubildenden. Denn beide Seiten können erkennen, ob die Auszubildenden alles Wichtige gelernt haben. Die Berichtshefte targen dazu bei, den Ablauf der betrieblichen Ausbildung zu verbessern.

Quelle: BMBF