Berufsschule

Bei einer Berufsausbildung im dualen Berufsbildungssystem sind die Berufsschulen die Partner der Ausbildungsbetriebe. In der Berufsschule erlernen die Auszubildenden das notwendige theoretische Wissen für den Beruf. Außerdem kann die Berufsschule die betriebliche Ausbildung durch praktisches Training ergänzen. So kann einer Auszubildenden oder einem Auszubildenden in einer Lehrwerkstatt gezeigt werden, wie Maschinen funktionieren. Außerdem vermittelt die Berufsschule Allgemeinbildung durch Fächer wie Deutsch, Politik, Religion und Sport. Bei manchen Ausbildungsberufen wird auch Englisch unterrichtet.

Normalerweise hat jeder Auszubildende ein bis zwei Berufsschultage mit wöchentlich 8 bis 12 Unterrichtsstunden. Die genaue Anzahl der Stunden hängt letztlich vom angestrebten Beruf und dem Ausbildungsjahr ab. Manche Berufsschulen bieten mehrwöchigen Blockunterricht an, bei der die Berufsschulzeit zusammengefasst ist. Während der Berufsschulzeit müssen die Auszubildenden die Hausaufgaben immer außerhalb der täglichen Ausbildungs- und Schulzeit erledigen.

Alle Auszubildenden sind verpflichtet, am Unterricht der Berufsschule teilzunehmen. Nur auf diese Weise ist gewährleistet, dass am Ende der Ausbildung ein Abschlusszeugnis ausgehändigt werden kann. Aus diesem Grund ist der Ausbilder auch dazu verpflichtet, seinen Auszubildenden zum Besuch der Berufsschule anzuhalten.

Quelle: BMBF