Industrie- und Handelskammern (IHK)

Die IHKs sind regional strukturiert; bundesweit gibt es 80 Kammern. Die Spitzenorganisation der IHKs ist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit Sitz in Berlin.

3,6 Millionen gewerbliche Unternehmen sind gesetzliche Mitglieder der Industrie-und Handelskammern (IHK). Die Industrie-und Handelskammern vertreten regional die Interessen ihrer zugehörigen Unternehmen gegenüber den Kommunen, Ländern und regionalen staatlichen Stellen. Sie fungieren als Körperschaften des öffentlichen Rechts.

Die Unternehmen profitieren von den Beratungs- und Informationsangeboten der IHK in vielen Bereichen, beispielsweise zur Existenzgründung, zu Fragen des Außenhandels und des Steuerrechts. Zusätzlich kann man eine Vielzahl an Veröffentlichungen und Informationsmaterialien bestellen.

Eine sogenannte hoheitliche, das heißt vom Staat übertragene Aufgabe ist das Fördern, Regeln und Überwachen der Berufsbildung. Die Industrie-und Handelskammern betreuen rund 270 Ausbildungsberufe. Unternehmerinnen und Unternehmer, die ausbilden wollen, wenden sich an die Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater der IHKs. Diese kommen in den Betrieb und helfen bei allen Fragen zur Berufsausbildung.

Quelle: BMBF